Frankfurt/Main (AFP) Die Menschenrechtsorganisation Pro Asyl sieht sich durch eine Gerichtsentscheidung in ihrer Kritik an dem vor einem Jahr von Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) mit anderen EU-Ländern ausgehandelten Flüchtlingsabkommen bestätigt. Die Organisation verwies dazu am Mittwoch auf eine Eilentscheidung des Verwaltungsgerichts München, wonach ein nach Griechenland abgeschobener afghanischer Asylbewerber zurückgeholt werden muss. Er wurde demnach im Mai an der deutsch-österreichischen Grenze von der Bundespolizei aufgegriffen.