Karlsruhe (AFP) Wer als "faktischer Leiter" einer unangemeldeten Demonstration auftritt, muss mit einer Strafe rechnen. Das Bundesverfassungsgericht lehnte in einem am Donnerstag veröffentlichten Beschluss die Verfassungsbeschwerde eines Manns als unbegründet ab, der wegen seiner Funktion bei einer nicht angemeldeten öffentlichen Versammlung schuldig gesprochen worden war. Die Verurteilung des "faktischen Leiters" sei mit der Versammlungsfreiheit vereinbar. (Az. 1 BvR 1257/19)