Straßburg (AFP) Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) hat Österreich nach einer Beschwerde eines Holocaust-Überlebenden zu einer Geldstrafe verurteilt. Die Richter in Straßburg gaben am Donnerstag dem 96-jährigen Aba Lewit recht, dass österreichische Gerichte die Diffamierungen einer rechtsextremen Zeitschrift "nicht angemessen berücksichtigt" hätten. Der Gerichtshof verurteilte Österreich dazu, Lewit 5000 Euro Schadenersatz zu zahlen.