Mexiko-Stadt (dpa) - Nach einem Cyberangriff auf den mexikanischen Erdölkonzern Pemex sieht sich das Unternehmen einem Erpressungsversuch ausgesetzt. Pemex sei ein seriöser Konzern und werde daher nicht zahlen, heißt es aus dem Energieministerium. Laut Medien hatte ein Hacker Lösegeld in Höhe von 565 Bitcoin, das sind rund 4,5 Millionen Euro verlangt, um Daten, die beim Cyberangriff vom vergangenen Sonntag verschlüsselt wurden, wieder zu entschlüsseln. Laut Pemex seien versuchte Cyberangriffe «neutralisiert» worden. Der Betrieb laufe normal weiter und der Benzinbestand sei gesichert.