Berlin (dpa) - Die FDP setzt sich dafür ein, dass die geltenden Beschränkungen bei Blutspenden für Homo- und Transsexuelle aufgehoben werden. Die Fraktion will einen entsprechenden Antrag im Bundestag einbringen. Der "Spiegel" hatte zuerst darüber berichtet. In dem Papier fordern die Liberalen das Ende einer "Diskriminierung potenzieller Blutspenderinnen und Blutspender wegen ihrer sexuellen oder geschlechtlichen Identität". Konkret geht es um eine Richtlinie, die von der Bundesärztekammer und dem Paul-Ehrlich-Institut erstellt wird.