Moskau (AFP) Journalisten und Blogger in Russland könnten künftig in Russland als "ausländische Agenten" eingestuft werden. Die Abgeordneten der Duma stimmten am Dienstag in zweiter Lesung für einen entsprechenden Gesetzesentwurf. Seit 2012 werden in Russland bereits politisch tätige Organisationen, die ganz oder teilweise aus dem Ausland finanziert werden, dazu gezwungen, sich als "ausländische Agenten" registrieren zu lassen. Seit 2017 gelten die Vorgaben auch für Medienunternehmen. Mit dem neuen Gesetzesentwurf soll die Regelung nun auch auf Einzelpersonen ausgeweitet werden.