Düsseldorf (AFP) Der Präsident des Münchner ifo-Instituts, Clemens Fuest, hat die SPD-Forderungen nach mehr Staatsausgaben und einem höheren Mindestlohn im Leitantrag für den Bundesparteitag scharf kritisiert. "Der Leitantrag sieht eine Flut von zusätzlichen Staatsausgaben und verschärften Regulierungen vor allem des Arbeitsmarktes vor", sagte Fuest der "Rheinischen Post" vom Samstag. Problematisch sei vor allem die Forderung, den Mindestlohn auf zwölf Euro zu erhöhen, selbst wenn das mit zeitlicher Verzögerung kommen sollte.