Berlin (dpa) - Der SPD-Außenpolitiker Nils Schmid hat den russischen Präsidenten Wladimir Putin für seine Äußerungen im Fall des in Berlin getöteten Georgiers kritisiert. «Ich bin erschrocken über diese Wortwahl», sagte Schmid im ARD-«Morgenmagazin». Am Rande des Ukraine-Gipfels hatte Putin den Ermordeten unter anderem als einen «Banditen» bezeichnet, der selbst viele Menschen auf dem Gewissen habe. Selbst wenn dieser ein Terrorist gewesen sei sollte, sei es unmöglich, dass ein ausländischer Geheimdienst in Deutschland einen Mord verübe, sagte der SPD-Obmann im Auswärtigen Bundestagsausschuss.