Berlin (dpa) - Der Präsident der Robert Koch-Instituts hat die globale Gefahr durch das neue Coronavirus relativiert. "Außerhalb Chinas gibt es bisher keine großen Infektionsketten", sagte Lothar Wieler im "ZDF heute journal". Allerdings betonte der Mikrobiologe, man könne die Schwere der dadurch verursachten Erkrankung noch nicht genau beurteilen. "Wir haben keine vollständigen Informationen", sagte Wieler. In China liegt die Zahl nachgewiesener Infektionen den Behörden zufolge derzeit bei rund 900. Mehr als 25 der Patienten sind gestorben, zumeist ältere Menschen mit Vorerkrankungen.