Die Grünen in Mecklenburg-Vorpommern haben die Razzien gegen mutmaßliche Rechtsextremisten in elf Bundesländern begrüßt. Die Hausdurchsuchungen in Güstrow, Demmin und Pasewalk "führen uns mal wieder vor Augen, dass rechtsextreme Netzwerke nicht an den Haustüren ihrer Mitglieder enden, sondern sich über das gesamte Bundesgebiet und darüber hinaus erstrecken", sagte der Grünen-Landesvorsitzende Ole Krüger. Die Durchsuchungen in den Landkreisen Rostock, Mecklenburgische Seenplatte und Vorpommern-Greifswald waren auch aus Sicherheitskreisen bestätigt worden.
Die Co-Vorsitzende der Grünen, Weike Bandlow, fügte an, "der Rechtsextremismus ist die größte innere Bedrohung für unsere Demokratie". Man hätte sich eine solche Aktion schon deutlich früher gewünscht.
Ermittler gingen am Mittwoch mit einer großen Aktion in elf Bundesländern gegen mutmaßliche Rechtsextremisten vor. Vier Personen aus dem Umfeld einer Eisenacher Kampfsportgruppe seien festgenommen worden, sagte eine Sprecherin der Bundesanwaltschaft in Karlsruhe. Es bestehe der Verdacht der Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung. Bundesweit gebe es 50 Beschuldigte.
Bei der Kampfsportgruppe handelt es sich demnach um "Knockout 51". Die Gruppe habe vom thüringischen Eisenach aus agiert. Bei den Vorwürfen gehe es um Körperverletzung, vor allem gegen Menschen aus der linken Szene, hieß es. Auch die Anfang 2020 verbotene rechtsextreme Gruppierung "Combat 18" ist nach Angaben der Bundesanwaltschaft von den Razzien betroffen. Hier gehe es um Verstöße gegen das Vereinigungsverbot.
© dpa-infocom, dpa:220406-99-820688/2
Die Grünen in Mecklenburg-Vorpommern haben die Razzien gegen mutmaßliche Rechtsextremisten in elf Bundesländern begrüßt. Die Hausdurchsuchungen in Güstrow, Demmin und Pasewalk "führen uns mal wieder vor Augen, dass rechtsextreme Netzwerke nicht an den Haustüren ihrer Mitglieder enden, sondern sich über das gesamte Bundesgebiet und darüber hinaus erstrecken", sagte der Grünen-Landesvorsitzende Ole Krüger. Die Durchsuchungen in den Landkreisen Rostock, Mecklenburgische Seenplatte und Vorpommern-Greifswald waren auch aus Sicherheitskreisen bestätigt worden.