München - Zusätzlich zu den bereits sichergestellten 20 bis 30 Tonnen Dönerfleisch seien am Freitagmorgen 30 bis 40 Tonnen Entenfleisch beschlagnahmt worden, sagte ein Sprecher des Kreisverwaltungsreferats (KVR). Auch bei diesen Waren bestehe der Verdacht, dass das Mindesthaltbarkeitsdatum lange überschritten und das Fleisch umetikettiert worden sei.

Dem Sprecher zufolge sollte noch am Freitag das bayerische Verbraucherschutzministerium eingeschaltet werden. Es gebe Anhaltspunkte dafür, dass nicht nur Betriebe im Bundesgebiet von der Münchner Firma beliefert worden seien, sondern auch gastronomische Einrichtungen im nahen EU-Ausland. Bereits am Donnerstagabend wurden in München zehn bayerische Gaststätten, türkische Lokale und Asia-Shops kontrolliert, weitere sollten am Freitag folgen.

Von den ersten 20 begutachteten Proben waren dem KVR-Sprecher zufolge 17 auffällig. "Sie waren ranzig, muffig, alt und fremdartig, erschienen grünlich und Ekel erregend", sagte er. (tso/ddp)

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