Helsinki - Die Ziele, Prinzipien und Verpflichtungen der UN-Rahmenkonvention und des Kyoto-Protokolls wollen die 25 EU-Länder und ihre 13 Partnerstaaten aus Asien demnach voll umsetzen, hies es in der Schlusserklärung der Staats- und Regierungschefs. Diese sei der angemessene internationale Rahmen für das weitere Vorgehen gegen den Klimawandel. Konkrete Schritte vereinbarte der Gipfel allerdings nicht.

Betont wurde der Zusammenhang zwischen dem Klimaschutz und der Sicherung der künftigen Energieversorgung. Dabei wollen die Asem-Staaten beispielsweise bei der Entwicklung, dem Transfer und der Anwendung von Energietechnologien mit geringem Ausstoß von Kohlendioxid enger kooperieren. Die Entwicklungsländer im Kreis der Asem-Länder sollen leichteren Zugang zu saubereren Technologien bekommen. Beide Seiten wollen zudem die Energieeffizienz verbessern und die Nutzung neuer und erneuerbarer Energiequellen ausbauen. Verabredet wurde, den Klimaschutz in die nationalen Entwicklungsstrategien einfließen zu lassen.

Einig wurden sich die Staats- und Regierungschefs, den Teilnehmer-Kreis bis zum nächsten Gipfel im Jahr 2008 in Peking zu vergrößern. Aus Europa sollen dann die EU-Beitrittsländer Bulgarien und Rumänien mit am Tisch sitzen, aus Asien zusätzlich Indien, Pakistan und die Mongolei. Neben den zehn Ländern des südostasiatischen Staatenbunds Asean nehmen an den Asem-Treffen bereits China, Japan und Südkorea teil.

(tso/AFP)

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