Genf - "Wir haben keine Absicht, Chrysler zu kaufen", sagte Vorstandschef Katsuaki Watanabe vor dem Start des Internationalen Autosalons in Genf. Natürlich werde er mit Verantwortlichen von DaimlerChrysler reden, sollten diese auf ihn zukommen. Bislang habe es aber keine Gespräche gegeben. Vorstellbar sei ohnehin nur eine mögliche Zusammenarbeit bei bestimmten Komponenten oder Modellen.

Angesichts von Milliardenverlusten bei Chrysler im vergangenen Jahr hatte der Vorstandschef von DaimlerChrysler, Dieter Zetsche, Mitte Februar ausdrücklich keine Option für die US-Tochter ausgeschlossen. Dies hatte in den vergangenen Wochen zu anhaltenden Spekulationen über die Zukunft von Chrysler geführt. (tso/dpa)

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