Kabul - Drei Monate nach Baubeginn sei die von der Bundesregierung finanzierte Straße in der Unruheprovinz Kandahar "völlig unbehelligt von Aufständischen" fertig gestellt worden, sagte der Regionaldirektor der GTZ-International Services in Afghanistan, Hans-Hermann Dube. Die Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) setzte das Projekt um. Dube sagte, die veranschlagten Kosten von einer Million Euro seien "um keinen Euro überzogen" worden.

Die 4,5 Kilometer Straße beginnt 27 Kilometer westlich der Stadt Kandahar und führt nach Süden in den Distrikt Pandschwai. Sie ist an die Schnellstraße angebunden, die von Kabul nach Kandahar und weiter nach Herat führt. Pandschwai war im vergangenen Jahr immer wieder Schauplatz schwerer Kämpfe zwischen der Nato-geführten Internationalen Schutztruppe Isaf und den Taliban.

Weite Teile der Infrastruktur in dem Distrikt - darunter auch Straßen - wurden zerstört. Die vor allem ländliche Bevölkerung konnte ihre Produkte nicht mehr zu den Märkten in den Städten transportieren.

(tso/dpa)

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