Bamberg - Wie das Erzbischöfliche Ordinariat in Bamberg mitteilte, werde Ludwig Schick zunächst Gespräche mit dem Pater der oberfränkischen Gebetsstätte, Dietrich von Stockhausen, sowie dem örtlichen Pfarrer, Dekan Josef Kraus, führen. Der Heroldsbacher Stiftungsrat hatte in seiner Sitzung am Freitag den Erzbischof um eine Untersuchung der weinenden Madonna im Pilgerheim gebeten.

"Der Erzbischof kann es befürworten, ablehnen oder eine Kommission einberufen", sagte Bistums-Sprecherin Elke Pilkenroth. Übereinstimmend hatten Ende Februar 60 Gläubige darüber berichtet, Tränen auf dem Gesicht der Mutter Gottes gesehen zu haben. Fotos sollen das "Tränen-Wunder" belegen. Bei einer Untersuchung müsse auch das Taschentuch herangezogen werden, mit dem Pater von Stockhausen einige "Tränen" aufgetupft hatte, sagte Pilkenroth. Die Entscheidung des Bischofs könne gegebenenfalls an den Vatikan zur Prüfung weitergeleitet werden. (tso/ddp)

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