Eine Wanne voller Autoteile bei Powers and Sons in Ohio. Hießen die Dinger Lenkspurstangen oder Lenkstangenhebel? Egal, aber ein Geheimnis hatten sie doch: Diese schmierige, stinkende Fabrik zeigte auf eine sinnliche Weise, wie ausgeklügelt die weltweite Arbeitsteilung ist.

Welcome - ich glaube, die frisch gekauften Amerikaner waren einfach unsicher. Schickten diese Chinesen einen Journalisten vorbei und sagten: Erzählt dem ruhig alles!

Pin Ni, 41 Jahre alt, Präsident von Wanxiang America in Elgin, Illinois. Hat nicht nur Powers and Sons aufgekauft, sondern elf weitere amerikanische Zulieferbetriebe, außerdem Ölquellen, Immobilien. Arbeitet Tag und Nacht. Zeigt den Amerikanern, was die Chinesen ihnen möglicherweise voraushaben: Brutale Härte gegen sich selbst. Schuftet zwölf Stunden am Tag, auch am Wochenende. Ohne Freizeit, ohne Privatleben. Die Frau passt auf die drei Kinder auf.

Doug Link, General Manager von Powers and Sons. Etwas unsicher, der Mann - so plötzlich der Globalisierung ausgeliefert, von Chinesen geschluckt im ländlichen Ohio.

Kisten, wie sie von der Mutterfirma Wanxiang aus China kommen, aus allen Nähten platzend.

Mexikaner packen Teile ein. Dafür bekommen sie acht Dollar in der Stunde.