Von Lily Allen , Englands neuer, 21-jähriger Popsensation, war an dieser Stelle schon zu lesen. Unlängst porträtierte sie die französische Musikzeitschrift Les Inrockuptibles . Vergangene Woche legten taz und SZ nach.

London feiere die Sängerin, schreibt Miriam Stein in der SZ . Ihr Debütalbum belegt Platz zwei der britischen Albumcharts, ihre erste Single schaffte es bis auf Platz eins. Das London, das aus ihren Songs aufsteige, erinnere mehr an Hanif Kureishi als an Brit-Pop. "Allens London ist schmutzig und gnadenlos. Zwischen Kleinkriminalität, Partyexzessen und baggerndem Proletenpack suchen, finden und verlieren Allens Protagonistinnen Freundschaft und Liebe."

Die taz hebt ihre "wunderbaren Texte" hervor, für die "Allen in Großbritannien vollkommen zu Recht als Popsensation gefeiert wird". Lernen lasse sich von Lily Allen, wie "man als Popstar Liebeskummer und Zerstörungswut ausleben und dabei Stilbewusstsein zeigen kann". Im Clip zur Debüt-Single Smile bezahlt sie "eine Straßengang dafür, ihren Ex zu vermöbeln und seine Wohnung zu zerstören". Die große Erniedrigung kommt am Schluss: "Der gekaufte Mob hat auch die Plattensammlung zerkratzt. Der Hipster-Ex ist ein DJ, und als später im Club beim Auflegen die Nadel springt, ist er endgültig erledigt. "At First, When I See You Cry, Yeah, It Makes Me Smile, Yeah, It Makes Me Smile." Von Lily Allen wird man noch viel hören.

Pharrell Williams und Charles "Chad" Hugo stehen hinter unzähligen R’n’B- und Mainstream-Hits der vergangenen Jahre. Besser bekannt ist das Produzentenduo als The Neptunes .

Mit sechsmonatiger Verspätung ist in diesen Tagen das erste Solowerk ( In My Mind ) von Pharrell Williams erschienen. Kritiken finden sich in taz und Les Inrockuptibles .