Auch auf deutschen Flughäfen beruhigte sich die Lage am Freitag wieder. "Es wird zu keinen nennenswerten Streichungen von Flügen kommen", sagte der Sprecher der Lufthansa, Michael Lamberty, zu  ZEIT online . Größere Verspätungen können ausgeschlossen werden. Lediglich Flüge aus den USA, die am Vortag gestartet waren, könnten noch mit einer gewissen Verspätung eintreffen.

Am Donnerstag hatten die wegen der aufgedeckten Attentatspläne erhöhten Sicherheitsbestimmungen den internationalen Luftverkehr stark beeinträchtigt. Mehrere hundert Flüge wurden gestrichen, zehntausend Menschen saßen auf Flughäfen fest, auch in Deutschland.

Die Gepäckkontrollen sind weiter verstärkt. Die Vorschrift, dass Flüssigkeiten im Handgepäck nicht mitgeführt werden dürfen, gilt in Deutschland allerdings nur für Flüge in die USA. Die Attentäter von London wollten angeblich flüssige Chemikalien im Handgepäck an Bord schmuggeln und dort in der Luft zur Explosion bringen. Die Passagiere müssen aufgrund der verschärften Kontrollen mit längeren Wartezeiten beim Einchecken rechnen und sollten dementsprechend früher anreisen.

Auch bei British Airways habe sich die Lage entspannt, teilte Sprecherin Anja Barghoorn mit. Bei Transitflügen über London könne zwar noch vereinzelt mit Verspätungen gerechnet werden, von Annullierungen sei aber nicht auszugehen.