Nach acht sieglosen Spielen in der Fußball-Bundesliga hat Eintracht Frankfurt mit einem glatten 3:0-Sieg im Viertelfinale des DFB-Pokals den erhofften Befreiungsschlag geschafft. Zum 11. Mal qualifizierten sich die Hessen für das Pokal-Halbfinale. In der 146. Auflage des prestigeträchtigen Nachbarschafts-Derbys beim letzten nun aus dem Wettbewerb ausgeschiedenen Zweitligisten Kickers Offenbach tankten die Frankfurter nach überzeugender Vorstellung Selbstvertrauen für den Abstiegskampf.

Michael Fink und der Japaner Naohiro Takahara mit seinen Treffern drei und vier im laufenden Wettbewerb sorgten vor 24.000 Zuschauern auf dem ausverkauften Bieberer Berg für den letztlich ungefährdeten Erfolg. "Der Sieg ist für uns sehr wichtig, aber jetzt wollen wir auch wieder in der Liga gewinnen", sagte Eintracht-Trainer Friedhelm Funkel.

Die Offenbacher dagegen können sich nach der fünften Pflichtspiel-Niederlage in Serie ganz dem Existenzkampf in der 2. Liga widmen. "Wir haben nicht den Pokal-Fight gezeigt, den wir uns vorgenommen haben", sagte Kickers-Verteidiger Markus Happe.

Wenige Stunden vor dem Anpfiff hatte die Polizei mehreren Hooligans den Zutritt zum Stadion verwehrt. Ansonsten blieb es vor dem brisanten Derby erstaunlich ruhig rund um das Stadion.

Ebenfalls für das Halbfinale im DFB-Pokalwettbewerb konnten sich der VfL Wolfsburg und der 1. FC Nürnberg qualifizieren. Die Wolfsburger setzten sich sicher 2:0 gegen den Liga-Rivalen Alemannia Aachen durch. Die Tore erzielten Klimowicz und Marcelinho.

Die Nürnberger behielten nach einem 0:0 in regulärer Spielzeit und Verlängerung dank des eingewechselten Elfmeter-Helden Daniel Klewer im Elfmeterschießen mit 4:2 gegen Hannover 96 die Oberhand. Klewer konnte zwei Schüsse parieren. "Ich habe alle Götter angerufen, mir zu helfen", sagte der strahlende Matchwinner anschließend.

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