• Wechsel. Komplettpakete mit einem festen Preis für Festnetztelefonate und Internet sind für Vieltelefonierer und -surfer attraktiv. Ein Wechsel kann sich für Sie lohnen, wenn Ihre Kosten für Internet, Telefon sowie Gebühren zusammen über 50 Euro im Monat liegen und Sie überwiegend ins Festnetz telefonieren. Bedenken Sie auch: Wenn Sie in Urlaub fahren, müssen Sie den Festpreis auch für diese Zeit zahlen.
  • Auswahl. Bundesweit ist nur die Telekom vertreten. Bei den anderen Komplettanbietern müssen Sie zuerst prüfen, ob sie in Ihrem Wohngebiet verfügbar sind. Das können Sie am schnellsten über die Homepage der Anbieter, die Sie im Kompass finden. Wenn Sie in einer ländlichen Region wohnen und deswegen nur die Telekom verfügbar ist, können Sie ein Angebot von einem DSL-Wiederverkäufer wie 1&1 und freenet nutzen.
  • Vergleich. Die Angebote unterscheiden sich bei der Art des Telefonanschlusses, bei Datenrate, Vertragslaufzeit und Anschlussgebühren. Vergleichen Sie vor Unterzeichnung des Vertrags.
  • Kosten. Neben dem Paketpreis müssen Sie Kosten für die Zusendung von Hardware einplanen, etwa 10 Euro. Die Monatsrechnung ist nur online kostenfrei.
  • ISDN-Technik. Wenn Sie einen analogen Telefonanschluss nutzen, müssen Sie nicht unbedingt auf die ISDN-Technik umsteigen. Haben Sie die aber bereits im Haus, weil zum Beispiel mehrere Familienmitglieder den Anschluss nutzen, sollten Sie ISDN behalten. Alice (Alice fun) und die Telekom (Call & Surf Comfort) verlangen von Ihnen allerdings für ihre Doppelflatrates bei einem ISDN-Anschluss 2 und 4 Euro zusätzlich.
  • Kundenhotline. Vergessen Sie nicht die Kosten der Kundenhotline. Arcor verlangt in seinem Tarif All-Inclusive-Paket 2000 für den Anruf der Kundenhotline 24 Cent pro Minute. Im Versatel-Tarif DSL & Fon Paket 2000 bezahlen Sie dafür 14 Cent pro Minute. Haben Sie beim Anbieterwechsel Klärungsbedarf, können Nachfragen teuer werden. Besonders dann, wenn sich die Hotline als wenig kompetent herausstellt und mehrere Nachfragen notwendig sind.
  • Antrag. Den Wechsel beantragen Sie immer beim neuen Anbieter. Er kündigt dann den Anschluss beim alten Anbieter. Im Antrag müssen Sie auch angeben, ob Sie Ihre alte Rufnummer mitnehmen möchten.
  • Beanstandung. Haben Sie Ärger mit dem Anbieter wie falsche Rechnung oder einen nicht bestelltem Anschluss sollten Sie ihm Ihre „begründete Beanstandung“ schriftlich per Einschreiben mit Rückschein schicken. Sie können auch einen Einzelverbindungsnachweis oder eine „technische Prüfung“ verlangen.


Die Doppel-Flatrates im FINANZtest "

Finanzen auf ZEIT online - Alles über Geld und Märkte "