Aber die Erwartungen, die Hambüchen geweckt hat, entwickeln ihre eigene Dynamik. Die Frage nach Peking kam, sie kam immer wieder. Was ist jetzt bei den Olympischen Spielen 2008 zu erwarten? Wieder Gold? Hambüchen druckste herum, Hirsch sagte nur: "Ja klar hat er jetzt Erwartungen gefördert."

Auch Wolfgang Hambüchen, der Vater und Trainer, denkt schon an Peking. Das WM-Gold ist nüchtern und strategisch betrachtet nicht mehr als ein statistisches Ereignis. Peking wird härter, anspruchsvoller. Der 19-Jährige wird noch mehr Risiko gehen müssen, um eine Chance auf Gold zu haben. Er wird sich steigern: "In zwei, drei Modulen", sagt Wolfgang Hambüchen, "turnt er im Training schon jetzt mit Schwierigkeitsgraden von 7,7 oder 7,8."


Mit freundlicher Genehmigung vom Tagesspiegel