Auch Bulmahn findet den Gedanken sinnvoll, wie sie sagt. Allerdings nicht jetzt. "Wir sollten bei einer weiteren technologischen Entwicklung, zum Beispiel einer Auflösung von 20 bis 30 Zenitmetern, auch die Datenschutzgesetze weiterentwickeln."

Das jedoch versteht man bei dem TerraSAR-Betreiber, an dem die Bundesregierung in Form der Deutschen Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt (DLR) zu 50 Prozent beteiligt ist, nicht. Gernot Papperitz von der DLR sagte vor dem Ausschuss, die mit Satelliten gewonnenen Daten seien für den einzelnen Bürger so kritisch nicht, als dass sie gesondert geschützt werden müssten. Der Vertreter des Bundesdatenschutzbeauftragten war anderer Meinung. Er fand dafür jedoch keine Unterstützung. Aber bei der Privatsphäre geht es ja auch nicht um ein nationales Sicherheitsgut.