27. März 1997: Rund um Suu Kyis Haus werden Straßensperren errichtet, um NLD-Anhänger davon abzuhalten, den zehnten Jahrestag des Wahlsiegs zu feiern. Etwa 300 NLD-Mitglieder werden festgenommen.

Juli bis August 1998: Nachdem ihr Wagen außerhalb Ranguns gestoppt wird, beginnt Suu Kyi mit einer Reihe von Protestaktionen. Studenten versammeln sich in Rangun. Schließlich wird Suu Kyi mit einem Krankenwagen nach Hause gebracht.

16. September 2000: Aus Protest gegen das Verbot der Partei kündigt die NLD an, eine neue Verfassung für Birma zu entwerfen.

Mai 2003: Nachdem ihre Anhänger und die Junta aneinander geraten, werden Suu Kyi und viele der NLD-Anführer in "Schutzhaft" genommen. Die Regierung bestätigt vier Tote und 50 Verletzte. Suu Kyi bleibt in Haft.

Dezember 2005: Das Militär beschießt Dörfer und Flüchtlingsverstecke im südlichen Teil des Landes. 3.000 Menschen müssen fliehen.

März bis April 2006: Um den seit 50 Jahren schwelenden Aufstand von Rebellen der Karen zu beenden, unternimmt die Armee die größte Militäroffensive seit zehn Jahren.

August bis September 2007: Ein Anstieg der Treibstoffpreise verursacht die größten Proteste seit 20 Jahren. Zehntausende von Mönchen und Zivilisten demonstrieren in Rangun und anderen Städten.

(Zusammengestellt von Gill Murdoch in Singapur)