Im Vergleich zur Riester-Rente, wofür es Zulagen vom Staat und Steuervorteile gibt, wird die Rürup-Rente nur steuerlich gefördert. Vor allem Selbstständige und Freiberufler, aber genauso gutverdienende Arbeitnehmer und Beamte profitieren in der Einzahlungsphase von Steuerersparnissen. Das Finanzamt erkennt die Steuervergünstigungen bis zur Höhe von 20.000 Euro für Alleinstehende und 40.000 Euro für Ehepaare an und zieht dieses Jahr 66 Prozent als Sonderausgaben ab. Das sind bis zu 13.200 Euro für Singles, 26.400 Euro für Ehepaare. Der abzugsfähige Betrag steigt jedes Jahr um zwei Prozent, bis im Jahr 2025 ganze 100 Prozent steuerfrei sind – bis zu den genannten Höchstbeträgen. Dafür müssen künftige Rürup-Rentner einen je nach Rentenbeginn steigenden Anteil ihrer Rente versteuern. Wer zusätzliche Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung oder in ein berufsständisches Versorgungswerk einzahlt, für den mindern sich die Abzugsbeträge für die Rürup-Rente entsprechend.