"Wir dürfen neue Kraftwerksprojekte nicht um den Preis verhindern, dass alte ineffizient weiter laufen", sagt Palmer und stellt sich damit gegen seine Partei, die neue Kohlekraftwerke ablehnt.

Tübingen wolle sich von den großen Energieversorgern unabhängig machen, sagt Palmer und fährt fort: "Denn wenn die Stadtwerke sterben, hat man keine Chance, den völlig verkrusteten Strom-markt ökologisch neu auszurichten." Allerdings sei es auch sein Ziel, einen "energiepolitischen Rahmen" zu schaffen, "der alle Kohlekraftwerke überflüssig und unwirtschaftlich macht".

Die Tübinger Stadtwerke sind mit einem kleinen Anteil in den Bau des Kohlekraftwerkes Brunsbüttel in Schleswig-Holstein eingestiegen, das ab 2012 Strom erzeugen soll. Die Restlaufzeit des nahe gelegenen Atomkraftwerks Brunsbüttel endet voraussichtlich im Jahr 2011.

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