Der Tod des 44-Jährigen sei ein herber Verlust, sagte der Konzertveranstalter Karsten Jahnke. Jahnke hatte das nach Svensson benannte Jazztrio e.s.t. wiederholt zu Konzerten nach Hamburg geholt. Mit seinen Mitstreitern Dan Berglund und Magnus Öström habe Svensson eine Einheit gebildet, wie sie selten im Jazz vorkomme.

Svensson wuchs als Sohn einer klassischen Pianistin und eines jazzbegeisterten Vaters auf, mit 16 Jahren bekam er erste Klavierstunden. Mit seinem 1993 gegründeten Esbjörn Svensson Trio (e.s.t.) nahm er ein Dutzend Platten auf, zudem spielte er Alben mit Nils Landgren und Viktoria Tolstoy ein. 1995 und 1996 wurde Svensson in seiner Heimat zum Jazzmusiker des Jahres ernannt. «Er war ein unheimlich netter, bescheidener, respektvoller Mensch, der mit dem Herzen immer der Musik gefolgt ist», sagte sein Manager Burkhard Hoppe.