„Das ist nicht unser Stil“, beteuert der CVC-Manager, dessen Unternehmen vor zwei Wochen etwa ein Viertel des Essener Chemie-, Energie- und Immobilienkonzerns erwarb, in der ZEIT .

Spekulationen, wonach der Verkauf der Immobilientochter kurz bevor stehe, wies der Manager zurück. „Derzeit“, sagt Koltes, „steht ein Verkauf nicht zur Debatte.“ Gerade übernehme die Immobiliensparte die sogenannte Treuhandstelle für Bergarbeiterwohnungen, an der bisher die Gewerkschaft IG BCE beteiligt ist. „

Dieses Geschäft wollen wir gerne integrieren“, sagt Koltes, „mit der Folge, dass man etwas geduldig sein muss.“

Evonik entstand im vergangenen Jahr aus der ehemaligen Ruhrkohle AG. Geplant war, die kohlefernen Unternehmensteile zu verkaufen, um mit dem Erlös für Bergschäden und andere Kohle-Altlasten aufzukommen.

Die Gewerkschaften waren einverstanden, soweit der Konzern ganz bleibe und nicht in die Hände sogenannter Heuschrecken falle. Doch der für diesen Sommer geplante Börsengang fiel aus – wegen der Finanzkrise. Deshalb kam der Private-Equity-Fonds zum Zuge.

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