Südafrikas Präsident Thabo Mbeki ist zur Unterzeichnung des Abkommens bereits in den Nachbarstaat geflogen. Der Unterzeichnung des Abkommens am späten Montagnachmittag sollen nach Medienberichten dann Gespräche in Südafrika folgen.

Mbeki hatte nach mehreren vergeblichen Anläufen am Freitagabend mit der Ankündigung den Weg frei gemacht, dass er nicht mehr nur als Einzelperson vermitteln wolle. Ein Team aus Vertretern der Afrikanischen Union (AU), der regionalen Staatengemeinschaft (SADC) und der Vereinten Nationen werde ihn beraten. Damit erfüllte er eine Kernforderung von Oppositionschef Morgan Tsvangirai, der Mbeki der Parteilichkeit für Mugabe verdächtigt.

Der autokratische Staatschef war Ende Juni aus einer international umstrittenen Wahl als Sieger hervorgegangen und im Amt bestätigt worden. Die Opposition erkennt den Sieg nicht an. Mbeki bemüht sich im Auftrag der Regionalorganisation SADC um Vermittlung und strebt die Bildung einer Regierung der nationalen Einheit in Simbabwe an.