Eintracht Frankfurt - Hertha BSC Berlin 0:2

Hertha BSC hat den Auftaktfluch beendet und ist erstmals seit neun Jahren wieder mit einem Sieg in die Bundesliga gestartet. Die Berliner gewannen bei Eintracht Frankfurt verdient mit 2:0. In der Frankfurter Commerzbank- Arena erzielten Raffael (43. Minute) und Patrick Ebert (60.) die Tore für die Hauptstädter.

Abgesehen von Torwart Oka Nikolov liefen die Frankfurter Akteure ihrer Form hinterher. Besonders der griechische Stürmer Nikos Liberopoulos, der zusammen mit seinem Landsmann Ioannis Amanatidis das Angriffsduo der Eintracht bildete, wirkte anfangs noch wie ein Fremdkörper. Doch just als sich die Hessen kurz vor der Pause die ersten Chancen erarbeiteten, schossen die Berliner das Tor.

Nach schönem Zuspiel von Pantelic traf Raffael aus spitzem Winkel zum 1:0. Nach dem Seitenwechsel ließen die Berliner die Gastgeber nicht mehr ins Spiel kommen. Kurz nachdem erneut Liberopoulos per Kopf nach Flanke von Amanatidis (57.) die bis dato beste Chance der Hausherren vergeben und Funkel mit der Einwechslung des Tschechen Martin Fenin voll auf Offensive gesetzt hatte, erzielte der starke Ebert das 2:0 für die Gäste. Wieder kam die exzellente Vorarbeit von Pantelic.

Frankfurt steckte zwar auch in der Folgezeit nicht auf, insgesamt zeigten die Gäste aber die reifere Spielanlage. "Wir haben völlig verdient verloren, weil uns Hertha BSC in allen Belangen überlegen war. Wir haben heute keine Gegenmittel gefunden", sagte Frankfurts Trainer Friedhelm Funkel.

Borussia Mönchengladbach - VfB Stuttgart 1:3

Der VfB Stuttgart erteilte Aufsteiger Borussia Mönchengladbach eine Lehrstunde erteilt. Die Schwaben gewannen  ihre Saison-Ouvertüre mit 3:1 (3:0) und demonstrierten in der Offensive eine beachtliche Frühform. Kapitän Thomas
Hitzlsperger (14.), Ciprian Marica (26.) und Nationalstürmer Mario Gomez (44.) erzielten die VfB-Treffer. Für die Hausherren, war nur der Kanadier Rob Friend (60.) erfolgreich.

Ex-Nationaltorwart Jens Lehmann feierte ein eindrucksvolles Comeback in der Bundesliga. Der 38-Jährige strahlte stets Sicherheit aus und dirigierte souverän seine Vorderleute. Schüsse von Karim Matmour und Friend parierte er vorzüglich. Sein Gegenüber Christofer Heimeroth konnte dagegen kein Selbstvertrauen tanken. Gleich die ersten beiden Stuttgarter Torschüsse saßen - und zumindest bei Hitzlspergers Führungstreffer sah der Keeper schlecht aus. Den 20-Meter-Schuss des Nationalspielers ließ Heimeroth unglücklich passieren.