Die Citigroup übernehme den Großteil von Wachovias Vermögenswerten und Verpflichtungen sowie Verluste von bis zu 42 Milliarden Dollar, teilte der US-Einlagensicherungsfonds (FDIC) mit. Wachovia-Verluste, die nicht von der Citigroup gedeckt seien, übernimmt der Fonds selbst.

Die Übernahme erfolgte unter Vermittlung der Bankenaufsicht  und der US-Regierung. Wachovia ist nicht wie zuletzt andere Banken vor dem Verkauf zusammengebrochen, betonte die FDIC.

Die traditionsreiche und viertgrößte Bank war nach Milliardenverlusten und einem Kurssturz an der Börse zuletzt immer stärker unter Druck geraten. Sie führte bereits seit Tagen Verkaufsverhandlungen mit mehreren Banken.

Erst in der vergangen Woche war die bisher führende US-Sparkasse Washington Mutual in der bislang größten Banken-Pleite der US-Geschichte zusammengebrochen und anschließend weitgehend verkauft worden.