Bei mehreren Anschlägen und schweren Gefechten sind am Donnerstag drei Soldaten der US-geführten Koalitionstruppen und Dutzende Taliban-Kämpfer getötet worden. Die US-Streitkräfte teilten mit, die Soldaten seien im Westen des Landes in eine Sprengfalle geraten. Ein weiterer Angehöriger der Truppen sei verletzt worden. Außerdem teilte die US-Armee mit, dass in Farah drei Aufständische getötet wurden, nachdem sie einen Hubschrauber der Koalitionstruppen beschossen hätten.

In der südafghanischen Provinz Urusgan wurden indes 70 Taliban-Kämpfer bei Gefechten und einem Luftangriff getötet, darunter ein Kommandeur der Aufständischen namens Sharif Agha. Die Internationale Schutztruppe ISAF teilte mit, ihre Soldaten hätten in der Provinz Farah in West-Afghanistan außerdem vier Rebellen getötet, die eine Sprengfalle aufbauen wollten.

Als Scharfschützen zwei Aufständische erschossen, hätten sich zwei weitere hinter einer Gruppe von Kindern versteckt. Nachdem die Kinder weggelaufen seien, seien auch diese beiden Rebellen getötet worden.

Zudem haben die von der NATO-geführten ISAF-Truppen angegeben, einen Zivilisten in der südafghanischen Provinz Helmand getötet zu haben. Der Mann sei auf einem Motorrad auf einen ISAF-Konvoi zugefahren und habe trotz Warnungen nicht angehalten. Die Soldaten hätten ihn für einen möglichen Selbstmordattentäter gehalten.