Unter dem Strich stehe ein Minus von 1,8 Milliarden Euro, teilte die auf Förderung von Mittelständlern und Eigenheimbesitzern spezialisierte Bank mit. Wertberichtigungen auf strukturierte Wertpapiere und Anleihen von Banken führten demnach zu ergebniswirksamen Belastungen von 1,6 Milliarden Euro. Die Risikoabschirmung und der Verkauf der IKB hätten das Institut außerdem mit insgesamt einer Milliarde Euro belastet.

Operativ kam die Staatsbank dagegen voran. Zins- und Provisionsüberschuss stiegen im Zeitraum von Januar bis September. Die Risikovorsorge für ausfallgefährdete Kredite habe auf einem "niedrigen Niveau" gelegen, teilte die KfW mit.

In den vergangenen Tagen war immer wieder über Verluste der Bank spekuliert worden. Vor zwei Tagen erst hatte die Süddeutsche Zeitung gemeldet, dass die KfW nach neun Monaten einen Verlust von gut einer Milliarde verbucht habe.