Als Bundesagent der fiktiven Terroreinheit "CTU" (Counter Terrorist Unit) hat es Jack Bauer (Kiefer Sutherland) in den vergangenen sechs Staffeln der Serie mit Recht und Ordnung oftmals nicht so genau genommen.

In Staffel sieben bezahlt er für die Sünden seiner Vergangenheit. Redemption , Wiedergutmachung, heißt der Pilotfilm zur neuen Staffel. Vergangene Woche war er in den USA zu sehen. An diesem Sonntag zeigt ihn der deutsche Pay-TV-Sender Premiere.

Statt Redemption sollte der Pilotfilm ursprünglich Exile heißen. Ein Titel, der auch die psychische Verfassung des traumatisierten Ex-Agenten nach seinen privaten Schicksalsschlägen beschreibt.

Nach öffentlichen Anfeindungen und so manchen Demütigungen hat sich Bauer nach Afrika in die selbst verordnete Verbannung abgesetzt. Mitten in einem von Warlords angezettelten Bürgerkrieg hilft er beim Betreiben einer kleinen Missions-Schule. Als Milizen anrücken, wird er in seine alte Rolle zurückgedrängt. Während der Flucht durch den Dschungel ist er auf sich allein gestellt - kein Back-Office, Laptop oder GPS.

"Die Story von Redemption sollte ursprünglich am Anfang der neuen Staffel stehen", erklärt der ausführende Produzent von 24 , Jon Cassar. Als der Autorenstreik zu Beginn des Jahres den Nachschub an Drehbüchern versiegen ließ, gab es genug Zeit, mit dem bereits vorhandenen Text-Material einen eigenen Film in Südafrika zu drehen.

Die Urwald-Flucht beendet auch Jack Bauers Isolation. Zurück in den Staaten ist er gezwungen, Verantwortung für sein rücksichtsloses Vorgehen während der CTU-Zeit zu übernehmen. Hier beginnen die neuen 24 Stunden.