Der Absatz war bereits in diesem Jahr stark rückläufig, doch der Ausblick ist noch düsterer: Der Verband der Automobilindustrie (VDA) rechnet damit, dass im nächsten Jahr auf dem deutschen Markt nur noch 2,9 Millionen Neuwagen verkauft werden.

Das wäre das schlechteste Ergebnis seit der Wiedervereinigung Deutschlands im Jahr 1990. Bereits in diesem Jahr zeigen sich die Auswirkung von Finanzmarktkrise und Rezession: Der VDA kalkuliert bis zum Jahresende mit "knapp unter 3,1 Millionen Neuzulassungen". Noch bis Anfang November hatte der Verband mit 100.000 Fahrzeugen mehr gerechnet. Im Jahr 2007 war der Absatz bereits auf knapp 3,15 Millionen Autos gesunken.

Bereits am Dienstag hatten der Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK) und das Kraftfahrtbundesamt (KBA) ebenfalls äußerst schlechte Zahlen verkünden müssen: Im November ist demnach der Automarkt in Deutschland um fast 18 Prozent eingebrochen.

In den USA haben die drei großen Autokonzerne, General Motors, Ford und Chrysler, ebenfalls Alarm geschlagen. Sie verzeichneten im November einen Umsatzrückgang bis zu 40 Prozent. Nun drängen sie den US-Kongress, ihnen staatliche Hilfen in Höhe von 34 Milliarden Dollar zu bewilligen.