SC Braga – VfL Wolfsburg 2:3

Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg praktisch die Gruppenphase überstanden und die Runde der besten 32 erreicht. Zvjezdan Misimovic (83./Foulelfmeter, 90.+4) und Edin Dzeko (24.) erzielten vor 15.000 Zuschauern im Estádio Municipal de Braga die Tore für das Team von Trainer Felix Magath, das die erste Gruppenpartie am 6. November gegen den SC Heerenveen mit 5:1 gewonnen hatte. Wolfsburgs Ricardo Costa (6./Eigentor) und Albert Meyong (49.) trafen für die Portugiesen.

Bei nächtlicher Kühle in dem malerisch gelegenen Stadion wurden die Wolfsburger, bei den Ashkan Dejagah wie erwartet den verletzten Torjäger Grafité ersetzte und Weltmeister Cristian Zaccardo überraschend in der Startelf stand, kalt erwischt. Schon der erste Angriff der heimstarken Gastgeber endete mit dem Führungstreffer. Meyong köpfte und VfL-Verteidiger Ricardo Costa lenkte den Ball unglücklich ins eigene Netz ab. Vorausgegangen war ein katastrophaler Abwehrfehler von Andrea Barzagli, dem zweiten Weltmeister im VfL-Trikot.

Von Schock aber keine Spur. Die "Wölfe" nahmen das Heft in ihre Hände und drängten sofort auf dem Ausgleich. Die Versuche von Christian Gentner (12.), Dzeko (16.) und Misimovic (23.) waren noch nicht von Erfolg gekrönt. Als aber Dejagah den Ball von rechts scharf nach innen zog, hatte Dzeko keine Mühe, um einzuschießen. Für den Bosnier war dies bereits der dritte Treffer im laufenden Wettbewerb. Auch in der Folge behielt die Mannschaft von Trainer Felix Magath die Übersicht und leichte optische Vorteile. Dennoch war die Defensive hart gefordert, um das 1:1 in die Halbzeit zu bringen. Die beste Möglichkeit, das zu verhindern, bot sich Bragas Angreifer Wason Renteria, aber der Schuss des Kolumbianers landete am rechten Außennetz (33.).

Meyong machte es kurz nach Wiederanpfiff besser und schoss zur erneuten Führung des Tabellen-Siebten der portugiesischen Liga ein. Wolfsburg kam aber erneut zurück und brachte auch noch Mahir Saglik als zweiten Stürmer neben Dzeko. Die Bemühungen wurden belohnt, als Misimovic einen an Dzeko verwirkten Foulelfmeter verwandelte und dann auch noch in der Nachspielzeit erfolgreich war.