Die Stiftung Lesen beklagt, dass 45 Prozent der 14- bis 19-Jährigen erklärten, als Kind nie ein Buch geschenkt bekommen zu haben. Zugleich weisen die Experten den Eindruck zurück, dass der Vormarsch des Lesens am Computer die klassische Lesekultur zerstören könnte. "Lesen am Bildschirm ist im Alltag angekommen. Dennoch möchte die Mehrheit nicht auf gedruckte Bücher verzichten", sagte Aufenanger. Gedrucktes werde weiterhin als besonders glaubwürdig empfunden. Und es biete wohl mehr Orientierungshilfe: 20 Prozent der Befragten beklagten, dass sie sich beim Lesen am Bildschirm verzetteln.