Der Jobbörse Monster sind wieder einmal Daten ihrer Nutzer gestohlen worden. Ziemlich viele sogar. Bei dem Hackerangriff, den das Unternehmen am Freitag meldete , verschwanden nach einem aktuellen Bericht der britischen Zeitung Independent 4,5 Millionen Datensätze.

Das Unternehmen selbst sagte nicht, wie viele Nutzer betroffen sind, nur zur Art der Daten äußerte man sich. Gestohlen wurden demnach "bestimmte Kontakt- und Benutzerkontendaten; einschließlich Monster Nutzer-IDs und Passwörter, E-Mail-Adressen, Namen, Telefonnummern und einigen demographischen Daten". Mit anderen Worten: alles.

Betroffen sind vor allem die Seiten monster.co.uk und monster.com. Mitgehackt wurde die Jobseite der amerikanischen Regierung USAJobs.gov . Das Unternehmen betreibt auch deren Datenbank.

Monster empfiehlt, das Passwort zu ändern und warnt vor sogenannten Phishing-Mails. Dieser Empfehlung sollte schnell gefolgt werden. Wer die Passwörter von so vielen Accounts gestohlen hat, kann sich dort auch einloggen – und dabei das Passwort nach Gutdünken ändern. Der Zugang ist anschließend für den eigentlichen Inhaber verloren.

Daher ist die pauschale Warnung vor Phishing auch nicht auf den Monster-Zugang bezogen. Die Firma sagt das so nicht, doch scheint sie zu fürchten, dass Kriminelle nun gezielt versuchen könnten, von den Betroffenen weitere Daten abzufischen – den Zugang zu Bankkonten beispielsweise. Immerhin nutzen viele Menschen das gleiche Passwort für verschiedene Anwendungen und Internetseiten.