Zugleich räumte Barack Obama bei einem Treffen mit republikanischen Abgeordneten offen ein, dass es im Parlament weiterhin Widerstand gegen das von ihm geforderte Paket von 850 Milliarden Dollar (654 Milliarden Euro) gibt.

"Ich muss anerkennen, dass es immer noch Differenzen zwischen der Regierung und Kongressmitgliedern über einzelne Teile des Programms gibt", sagte Obama. "Aber was diese Gruppe vereint, ist die Erkenntnis, dass wir eine vielleicht noch nie dagewesene wirtschaftliche Krise erleben, der begegnet werden muss, schnell."

Von seinem Wirtschaftsberater Larry Summers lasse er sich täglich über die Krise informieren.

Der Sprecher der Republikaner im Repräsentantenhaus, John Boehner, monierte nach dem Treffen, das Konjunkturpaket sei zu teuer. Zudem dauere es zu lange, bis es wirksam werde.

Er forderte umfassende Steuererleichterungen, damit Privatpersonen und Unternehmen mehr Geld hätten. "Die Regierung kann das Problem letztlich nicht lösen", sagte Boehner.

Wie der Sprecher im Weißen Haus, Robert Gibbs, erklärte, bemüht sich Obama weiterhin um Zustimmung auch aus dem Lager der Republikaner. Es habe bei dem Treffen "breite Übereinstimmung" gegeben, dass angesichts der Krise schnell gehandelt werden müsse.