Im Grenzgebiet zwischen dem afrikanischen Mali und Niger sind mehrere Touristen entführt worden. Nach Informationen von Spiegel Online handelt es sich um eine Deutsche sowie ein Schweizer Ehepaar, die mit einem weiteren Europäer in Mali unterwegs waren. Das Auswärtige Amt in Berlin bestätigte den Fall. "Wir gehen entsprechenden Hinweise nach", so ein Sprecher.

Die Entführten sollen auf nigrischem Staatsgebiet gekidnappt worden sein, als sie in gemeinsam mit weiteren Mitgliedern einer Reisegruppe in mehreren Autos in der Wüste unterwegs waren. Die Region ist zumeist von Tuaregs, Wüstenbewohnern, besiedelt. Über Forderungen von Geiselnehmern wurde bis zum Donnerstagabend nichts bekannt.

Auf der Website des Auswärtigen Amtes wird ausdrücklich vor Reisen in die betroffene Wüstenregion gewarnt.