Feuerwehrmänner im Bundesstaat Victoria bekämpften am Montag drei große Buschfeuer in der Region um die Hauptstadt Melbourne.

Behörden zufolge sind mehrere Gemeinden aufgrund der starken Winde, der Trockenheit und der hohen Temperaturen von den Buschbränden bedroht. Mehr als 100 Personen aus der Ortschaft Waterburton östlich von Melbourne haben ihre Häuser verlassen und zelten auf einem Sportplatz in der Nähe des Ortes, um im Notfall schnell fliehen zu können.

Nach der Präventionspolitik der Regierung sollen die Bewohner der bedrohten Gebiete ihre Häuser entweder frühzeitig verlassen oder so lange bleiben und ihre Häuser verteidigen, bis die Gefahr vorbei ist. "Wenn man Flammen sieht, ist es zu spät zu gehen", erklärten die Behörden.

Eine Entscheidung gegen die Flucht kann jedoch verheerend sein: Bereits vor zwei Wochen hatten die schlimmsten Buschbrände in der Geschichte Australiens in der Region um Melbourne mehr als 200 Menschen getötet. Viele der Überlebenden hatten sich beschwert, nicht früh genug gewarnt worden zu sein.