Wann haben Sie ein Programm zur CO2-Kompensation eingesetzt?

Seit Ende 2007 bietet die Lufthansa ihren Kunden die Möglichkeit, über eine finanzielle Spende an die schweizerische gemeinnützige Organisation Myclimate einen Ausgleich für den während ihres Fluges entstehenden CO2-Ausstoß zu zahlen. Das funktioniert über einen Link auf unserer Website. Das Geld fließt in einen Klimaschutzfonds, dessen Tätigkeiten eine direkte Reduktion von Treibhausgasemissionen erlauben. Passagiere, die ihre Tickets im Reisebüro oder am Flughafenschalter kaufen, können den Link ebenfalls nutzen.

Wie viele Kunden benutzen ihr System?

Die Kunden schätzen das Angebot, aber es ist noch zu früh, um Zahlen zu nennen. Der Rechner, den Myclimate bereitstellt, schlägt eine Spendensumme vor. Jede Spende ist aber eine individuelle Entscheidung. Tendenzen lassen sich noch nicht erkennen.

Ist es schwierig, sich von der Konkurrenz abzuheben?

Wir wissen, dass andere Unternehmen denselben Weg eingeschlagen haben wie wir. Er ist derzeit auch für den Kunden der einfachste. Zusätzlich versuchen wir, unsere CO2-Emissionen auf anderem Wege zu reduzieren. Die Lufthansa investiert heute in die jüngste und effizienteste Flotte in Europa, insbesondere mit dem Airbus A380 und der Boeing 747-8. Der Kerosinverbrauch pro Passagier und Kilometer soll dadurch gegenüber dem vor fünf Jahren um 30 Prozent sinken. Wir haben außerdem das Gewicht reduziert, das an Bord unserer Flugzeuge transportiert wird, wir reinigen die Motoren häufiger und optimieren unsere Flugrouten.