Der Mann erschoss sich selbst kurz bevor die Polizei ihn wegen seiner Bluttat festnehmen wollte. Er galt als drogensüchtig und hatte mehrere Gefängnisstrafen wegen Gewalttaten hinter sich. "Wir wussten, dass der Typ von Beginn an gefährlich war, dass er jederzeit eine Waffe auf uns richten konnte", sagte ein Polizist.

Wie die New York Times berichtet, hatte das Paar erst am vergangenen Montag geheiratet - also lediglich drei Tage vor dem Blutbad am Donnerstag. Neben seiner Frau erschoss der Mann deren Schwester sowie deren drei Kinder, ein zwei Jahre altes Zwillingspaar sowie ein fünfjähriges Mädchen. Ein zwei Monate altes gemeinsames Baby der Frischverheirateten blieb dagegen nach Angaben der Polizei unverletzt. Ein kleiner Junge aus der Nachbarschaft sei schwer verletzt worden.

Was genau das Blutbad ausgelöst hatte, blieb zunächst unklar. US-Medien sprachen am Samstag lediglich von einem familiären Streit, ohne jedoch Einzelheiten zu nennen. Nachbarn berichteten, bei der Familie habe es zunächst keine Auffälligkeiten gegeben. Die Kinder hätten noch kurz vor dem Verbrechen draußen gespielt.

"Ich bin völlig traumatisiert", sagte ein Nachbar. "Das waren nette Kinder. Wie kann man so etwas unschuldigen Kindern antun?" Wie US-Medien weiter berichteten, war der afroamerikanische Täter bereits erstmals im Alter von 19 Jahren wegen Totschlags ins Gefängnis gekommen. Bereits in seiner ersten Ehe habe er einmal mit einer Pistole in der Wohnung um sich geschossen; dabei sei allerdings niemand verletzt worden.