Wie die Stuttgarter Nachrichten berichten, hat Hildebrandt über seinen Anwalt beim RBB und beim Bayerischen Rundfunk Protest eingelegt und mit rechtlichen Schritten gedroht.

Hildebrandt ist demnach seit 1980 Inhaber der Namensrechte am "Scheibenwischer". Die ARD suche bereits nach einem neuen Titel, hieß es. Am 9. März soll er bekannt gegeben werden.

Der Streit hatte sich nach Informationen der Zeitung an Richlings Konzept entzündet, in dem 1980 gegründeten Kabarettklassiker künftig auch Comedians auftreten zu lassen.

Wie der der Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) am Freitag mitteilte, soll die Sendung künftig "Satire-Gipfel" heißen. Die vom RBB und dem Bayerischen Rundfunk (BR) koproduzierte Kabarett-Sendung wird künftig von Mathias Richling geleitet, man plane eine "Rundumerneuerung". Der erste "Satire Gipfel" soll am 19. März in der ARD live aus Berlin gesendet werden.

Hildebrandt hatte die Kabarettsendung gegründet und sich 2003 aus Altersgründen zurückgezogen. Zunächst gehörten Bruno Jonas, Georg Schramm und Richling zum festen Stamm der Sendung.

2006 gab Schramm auf, weil er sich mit Jonas und Richling bei der Entwicklung eines neuen Konzepts nicht einig wurde. Inzwischen hat sich auch Jonas zurückgezogen. Anfang 2009 wurde Richling alleiniger Leiter. Die erste von ihm allein verantwortete Sendung wird am 19. März in der ARD live in Berlin produziert.