Das Minus belief sich von Januar bis März auf 966 Millionen Dollar nach 5,2 Milliarden Dollar im Vorjahreszeitraum, wie das teilverstaatlichte Institut am Freitag mitteilte. Dies entsprach einem Verlust von 0,18 Dollar je Aktie, Analysten hatten nach einer Umfrage der Nachrichtenagentur ein Minus von 0,30 Dollar erwartet.

Trotz der roten Zahlen reiht sich die Bank damit in die positiven Signale der letzten Tage aus der US-Bankenbranche ein.

Die Einnahmen der Citigroup verdoppelten sich in dem Zeitraum auf 24,8 Milliarden Dollar und übertrafen damit gleichfalls die Marktprognosen, die bei 21,7 Milliarden Dollar lagen.

In den drei Monaten verbuchte die Citigroup Netto-Abschreibungen und Verluste aus dem Geschäft mit institutionellen Anlegern von 2,2 Milliarden Dollar. Weitere 7,3 Milliarden Dollar verlor das Haus im Kreditgeschäft. Es stellt nun 2,7 Milliarden Dollar für weitere Darlehensverluste zurück. Die Kernkapitalquote liegt den Angaben zufolge inzwischen bei etwa 11,8 Prozent nach 7,7 Prozent im Vorjahr.

Im Vorjahr hatte die Bank im Strudel der Finanzkrise noch ein Minus von 5,19 Milliarden Euro geschrieben. Nach den überraschend positiven Ergebnissen bei Goldman Sachs und JPMorgan Chase wurde auch die Citi-Bilanz an den Börsen gut aufgenommen: Die Aktie baute ihre vorbörslichen Kursgewinne nach der Vorlage der Zahlen auf ein Plus von zwölf Prozent aus.