Der Aralsee wird hauptsächlich von den Flüssen Amudarja und Syrdarja gespeist. Über die Jahrtausende hinweg kam es immer wieder vor, dass einer von beiden seinen Lauf änderte und der See schrumpfte. Er erholte sich jedoch jedes Mal, sobald der Fluss wieder in ihn mündete. Heute werden für die intensive Bewässerung von Feldfrüchten wie Baumwolle oder Reis aus beiden Strömen gigantische Wassermengen entnommen, was den Zufluss in den Aralsee drastisch reduziert. Die Verdunstung übertrifft den Eintrag durch Regen, Schneeschmelze oder Grundwasser bei Weitem: Das Wasservolumen nimmt ab, und der Salzgehalt steigt. ...

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Rettung für den Aralsee (Spektrum der Wissenschaft 10/08):
http://www.spektrum.de/artikel/965710