Auch andere iranische Regierungsvertreter warfen den USA vor, die Attentäter angestiftet zu haben. Die US-Regierung wies dies umgehend zurück.

Bei dem Bombenanschlag auf die Moschee in der östlichen Provinz Sistan-Baluchistan wurden mindestens 20 Menschen getötet und mehr als 120 verletzt. Damit war es der schwerste Anschlag im Iran seit dem 1988 beendeten Krieg mit dem Nachbarland Irak.

Vor der Hinrichtung wurden die Täter offenbar in einem rechtmäßigen Verfahren verurteilt. Mittlerweile bekannte sich die sunnitische Oppositionsgruppe Dschundollah (Gottes Soldaten) zu der Tat. Die östliche Grenzregion zu Afghanistan und Pakistan ist die Heimat einer größtenteils sunnitischen Minderheit. Immer wieder kommt es hier zu Kämpfen zwischen Polizei, Drogenhändlern oder Extremisten.