Rund fünfeinhalb Monate sind am Canal Grande die Werke von 90 Künstlern aus 77 Ländern zu bewundern. So viele Teilnehmer gab es zuvor noch nie.

Die neuen Tendenzen der Gegenwartskunst werden in den riesigen Werkshallen des Arsenale und in den Länderpavillons im Park der Giardini gezeigt. Vorgestellt werden alle Gattungen der Kunst – Malerei, Skulpturen und Zeichnungen sowie Installationen, Videoarbeiten, Fotografie und Performance.

Das diesjährige Motto "Weltenmachen" soll dabei sowohl für Kunst aus aller Welt als auch für die Welten der Kunstschaffenden stehen. "Es geht darum, Kunst zu machen, und die macht jeder Künstler anders", erklärt der künstlerische Direktor Daniel Birnbaum sein Konzept.

Das Kunstspektakel der Lagunenstadt präsentiert sich daher alles andere als einheitlich und erhielt bisher durchaus positiven Kritiken.

Den Deutschen Pavillon gestaltete in diesem Jahr der britische Künstler Liam Gillick. Kurator des deutschen Beitrags ist erneut der in Düsseldorf geborene Nicolaus Schafhausen.

Bei der Eröffnungsfeier am Vorabend hatte es Standing Ovations für die Japanerin Yoko Ono gegeben, die wie der Amerikaner John Baldessari mit dem Goldenen Löwen für das Lebenswerk geehrt wurde.