Die größte Volkswirtschaft der Welt büßte im Mai 345.000 Jobs ein. Das sind deutlich weniger als in den vergangenen Monaten. Volkswirte hatten Schlimmeres erwartet. Sie hatten für Mai mit einem Verlust von rund 525.000 Stellen gerechnet. Die Arbeitslosenquote befindet sich jedoch mit 9,4 Prozent auf dem höchsten Stand seit mehr als einem Vierteljahrhundert.

Die Jobverluste entstanden laut US-Arbeitsministerium vorwiegend im verarbeitenden Gewerbe. Im schwer betroffenen Bausektor und in einigen Dienstleistungsberufen verlangsamte sich derweil die Talfahrt. Das Minus von 345.000 Stellen im Mai entspricht den Angaben zufolge nur noch in etwa der Hälfte des durchschnittlichen monatlichen Jobabbaus während des vergangenen halben Jahres.

Seit dem Beginn der schweren Rezession in den USA im Dezember 2007 büßte das Land laut Ministerium sieben Millionen Jobs ein. Den soweit größten monatlichen Verlust dieser Rezession hatte es im Januar mit einem Minus von 741.000 Stellen gegeben, das heftigste Minus seit 1949. Im April waren nach revidierten Daten 504.000 Jobs weggefallen.