Bundestagspräsident Norbert Lammert verglich die Demonstrationen in Iran mit dem DDR-Volksaufstand vom 17. Juni 1953. Lammert warb im Parlament um Solidarität mit den Menschen in Iran und ihren "eindrucksvollen Demonstrationen für Freiheit und Demokratie". Darum sei es auch den Menschen im Juni 1953 gegangen.

In einer Aktuellen Stunde rief der SPD-Außenexperte Johannes Jung die Führung in Teheran auf, die Inhaftierten freizulassen, die Todesfälle der vergangenen Tage zu untersuchen und eine freie Berichterstattung zu gewährleisten. Der Bundestag stellte sich anschließend hinter die Demonstranten. Philipp Mißfelder von der CDU appellierte zudem an die Verantwortung der deutschen Wirtschaft. Die Unternehmen müssten sich fragen lassen, ob der ausgeprägte Handel mit dem Land nicht eine Sauerstoff-Zufuhr für das Regime von Mahmud Ahmadinedschad sei.