Unter den Festgenommenen sei auch Mohammad Resa Chatami, der Bruder des früheren Präsidenten, erklärte der führende Oppositionelle Mohammad Ali Abtahi. Die Betroffenen seien in der Nacht aus ihren Wohnungen abgeführt worden. Es sei mit weiteren Verhaftungen zu rechnen.

Offiziellen Angaben zufolge wurde der Amtsinhaber Mahmud Ahmadinedschad mit großer Mehrheit bestätigt. Sein schärfster Herausforderer Mir Hussein Mussawi aus der Fraktion der gemäßigten Konservativen warf der Regierung jedoch Wahlfälschung vor. In Teheran kam es zu schweren Zusammenstößen zwischen Protestierenden und Sicherheitskräften. Die Europäische Union äußerte sich besorgt über die angeblichen Unregelmäßigkeiten bei den Wahlen.